Inflation: Warum jeder 20.000 € bis 30.000 € in Gold, Silber oder Aktien anlegen sollte!

Begründung:

Die weltweite (Staats-)Verschuldung ist viel zu hoch. Irgendwie muss und wird versucht werden sie zu verringern.

1. Möglichkeit: Der Staat gibt weniger aus:

Das wird wohl eher nicht geschehen, da ansonsten die Wirtschaft abgewürgt wird. Außerdem ist es schwer möglich, z.B. Arbeitslosen oder Rentnern noch weniger zu zahlen.

2. Möglichkeit: Mehr Steuereinnahmen für den Staat, aber von wem?

a) Vermögenssteuer für Reiche wird nicht kommen, da die Politiker selbst zu den Reichen zählen.
b) Von der Mittelschicht? Könnte sein, aber dann besteht für die Politiker die Gefahr abgewählt zu werden.
c) Von den Ärmsten? Da ist nichts zu holen.

3. Möglichkeit: Schuldenschnitt oder Währungsreform:

Könnte passieren – muss nicht.

4. Möglichkeit: Höhere Inflation (als die ca. 2 % aktuell): Vorteil:

– Die Reichsten (incl. Politiker) können ihr Vermögen in Sachwerte anlegen, sind damit vor Inflation geschützt und gewinnen sogar.
– Die Politiker sind fein raus, da für Inflation niemand so richtig verantwortlich gemacht werden kann – keine Gefahr die nächste Wahl zu verlieren.
– Die Kosten werden gleichmäßig auf die Bevölkerung verteilt – sie geschieht schleichend – man merkt es nicht gleich.

Wie kann ich mich vor Inflation schützen? Ich muss mindestens so viel in Sachwerten anlegen, wie ich jährlich Geld ausgebe, das der Inflation unterliegt:

Beispiel: Jemand verdient 2.000 Euro netto monatlich, und spart davon 10 % monatlich an (= Durchschnittswert der Deutschen). Der Rest (1.800 Euro) wird monatlich ausgegeben für Miete, Einkauf, Benzin und unterliegt der Inflation. Bei z.B. 10 % Inflation über mehrere Jahre steigen die Kosten für den monatlichen Einkauf im 1. Jahr von 1.800 Euro auf 1980 Euro. Es können also gerade noch 20 Euro angespart werden. Im 2. Jahr ist man schon jeden Monat mit -178 Euro im Minus. Im 3. Jahr schon mit -396 Euro monatlich usw.

Statistik Austria berechnet einen Index „Wocheneinkauf“ (leider nur für Österreich). Demnach liegt die Teuerrungsrate im August 2012 bereits bei 4,1 %.
Wie kann man ich mich schützen?

Die 1.800 Euro für den monatlichen Einkauf betragen aufs Jahr hochgerechnet 21.600 Euro. Die legt man in eine Anlageform, die Inflation ausgleicht (Gold, Silber, Aktien). Immobilien helfen da nicht, die kann man nicht Stück für Stück verkaufen.

Wenn dann wirklich die Inflation eintritt, steigen zwar die Kosten für den monatlichen Einkauf, allerdings auch der Wert der Geldanlage.

Das Problem:

Die Inflation der Vermögenspreise (Preisanstieg bei Gold, Silber, Aktien) beginnt schon vor der Inflation der Verbraucherpreise, was man am Preisanstieg bei Gold, Silber und Aktien schon sehen kann.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1290820/Inflation-als-Preis-fuer-Eurorettung

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise-warum-ein-schuldenschnitt-die-bessere-loesung-ist-11889009.html

Und noch was:

An die 60 % der deutschen Bevölkerung, die (gemäß Vermögensverteilung) gar keine 20.000 € bis 30.000 € haben, um sie in Gold, Silber oder Aktien anlegen zu können:

Bewegt Euren Hintern und engagiert Euch GEGEN Inflation und FÜR eine Vermögenssteuer für Superreiche.  😉

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